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Geschichte
Die Edith Maryon Kunstschule nahm im Herbst 1993 unter der Leitung
der Bildhauer Manfred Fahrentrapp und Alfred Frischknecht, mit
Diotima Engelbrecht als Eurythmistin und Klaus Heide als Verwaltungsfachmann
ihren Betrieb auf. Mit dabei waren auch Reimar von Bonin und
Johanna Everwijn die von 1982 - 1992 in denselben Räumen
die „Freie Kunstschule Munzingen" geführt hatten.
Die Auseinandersetzung mit der Anthroposophie Rudolf Steiners
verband beide Schulen und vertiefte den Umgang mit der Kunst.
So kann die Edith Maryon Kunstschule auf über 20 Jahre
künstlerische Wirksamkeit zurückblicken. Den ersten
Ausbildungskurs im Studienjahr 1993 / 1994 besuchten 7 Studierende.
Auch in den folgenden Jahren war das Wachstum der Schule eher
verhalten. Einen neuen Impuls gab die Einrichtung einer Berufsbegleitenden
Bildhauerausbildung im Januar 1999. Im selben Jahr kamen auch
Markus Hoenninger und Johannes Ruchti zunächst als Gastdozenten
an die Schule. 2003 übernahmen sie dann die Schulleitung.
Der Name
Edith Maryon (1872 - 1924) war als englische Bildhauerin die
engste Mitarbeiterin Rudolf Steiners auf dem Gebiet des Plastischen.
Ab 1914 lebte sie in Dornach / Schweiz. Neben anderen Aufgaben
im Zusammenhang mit dem 1913 begonnenen Bau des Goetheanum hat
sie insbesondere an den Entwürfen und der Ausführung
der über neun Meter hohen Holzskulptur "Der Menschheitsrepräsentant
zwischen Luzifer und Ahriman" entscheidend mitgewirkt.
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