Berufsbegleitendes Studium
an der Edith Maryon Kunstschule.
Überblick
Plastische Prozesse und
Vorgänge durchziehen und beleben die verschiedenen Bereiche
des Lebens. Diese wahrzunehmen und zu erkennen heißt,
den Schlüssel für die Gestaltung und Verwandlung der
Welt an die Hand zu bekommen. Hierin
liegt eines der zentralen Ausbildungsanliegen der Edith Maryon
Kunstschule: die Kunst und das Plastisch-Bildhauerische so
zu ergreifen, dass sie zu Werkzeugen für die Gestaltung
der verschiedenen Bereiche des Lebens werden können.
Ob im pädagogischen, therapeutischen, sozialen Bereich,
überall haben wir es mit Prozessen zu tun und wir können
lernen diese bewusst zu ergreifen und mit Hilfe der Kunst
zu gestalten.
Die Berufsbegleitende Ausbildung orientiert
sich im wesentlichen an der Vollzeit – Ausbildung. Viele
der Themen werden hier wie dort bearbeitet. Was weniger zum
Zuge kommt sind alle Fragen des Materials und des Handwerks.
Hier macht sich der knappe Zeitrahmen einer Berufsbegleitenden
Ausbildung bemerkbar. Auf der anderen Seite wird durch die
Lebenserfahrung der Teilnehmer /innen, die ja in der Regel
im Berufsleben stehen, ein Reichtum und eine Fülle mit
eingebracht, welche die künstlerische Arbeit intensiviert
und befruchtet.
Themen
•
Plastizieren zur menschlichen Gestalt
• Eine Spurensuche des Menschen und seiner Kunst
• Natur- und Skelettstudien
• Übungen zu Plastischen Grundkräften
• Einführung in die Marmorbearbeitung (Blockkurs)
• Weiterführungskurse in Granit (Blockkurs)
• Die Elemente: Erde, Wasser, Luft, Feuer
• Die Aspekte von Wärme Raum Bewegung und Zeit
in der Plastik
• Der künstlerische Prozess
• Freies Arbeiten zu selbst gewählten Themen (Blockkurs)
• Studien zu den Bauformen des 1.Goetheanum
• Die Künste in ihrer Beziehung zur plastischen
Kunst
• Portrait
• Abschlussarbeit ( letztes Semester mit Blockkurs)
Im Lauf der Ausbildung erarbeitet der Studierende drei Referate
zu verschiedenen Themen, Materialien und Techniken. Grundlegende
Kenntnisse im Umgang mit verschiedenen Materialien und den
dazugehörigen Techniken werden vermittelt: Arbeiten in
Ton, Gips und Aufbau– und Abformtechnik, Schnitzen in
verschiedenen Hölzern, Bearbeitung der verschiedenen
Steinarten, Umgang mit freien Materialien, Land- Art.
Gliederung des Studiums
Zeitlicher Rahmen
Das Studium beginnt Ende September.
Der Unterricht gliedert sich in: 12 Wochenenden im Jahr, in
der Regel alle 3 Wochen.
Unterrichtszeiten:
Freitag, 16 – 21 Uhr
Samstag, 9 – 19 Uhr
Am Ende jedes Studienjahres findet ein 2-wöchiger Blockkurs
statt.
Termine: siehe Termine
Studiendauer und Abschluss
Die Ausbildungsdauer beträgt vier Jahre. Das letzte Semester
und die Blockwochen des
4. Jahres stehen für eine Abschlussarbeit zur Verfügung.
Im darauffolgenden Oktober findet eine Abschluss- Ausstellung
statt, in welcher die entstandenen Arbeiten gezeigt werden.
Ausbildungsinhalte und Dauer werden mit einem Zertifikat bestätigt.
Zum Erwerb eines Diploms kann ein Aufbaustudium angeschlossen
werden. Die Dauer beträgt in der Regel 2 Jahre. Innerhalb
dieser Zeit muss mit einem deutlich höheren Zeitaufwand
gerechnet werden. |